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	<title>Landschaftsplanung &#8211; Ingenieurgemeinschaft agwa</title>
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	<description>Jetzt planen - für die Zukunft</description>
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	<title>Landschaftsplanung &#8211; Ingenieurgemeinschaft agwa</title>
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		<title>Revitalisierung der Billerbeck</title>
		<link>https://agwa-gmbh.de/projekt/revitalisierung-der-billerbeck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[memunto@gmail.com]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 11:00:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Ausgangslage Im Planungsraum Billerbeck bestand die Aufgabe, eine ökologisch beeinträchtigte Gewässeraue umfassend zu renaturieren und gleichzeitig Flächen für die Kompensation hafenbezogener Eingriffe bereitzustellen. Auftraggeberin war die Freie Hansestadt Bremen (Sondervermögen Hafen), vertreten durch die bremenports GmbH &#38; Co. KG. Durch den Erwerb zusätzlicher Flächen sowie Nutzungsvereinbarungen entlang der rund 5,5 km langen Fließstrecke der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><b>Die Ausgangslage</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Planungsraum Billerbeck bestand die Aufgabe, eine ökologisch beeinträchtigte Gewässeraue umfassend zu renaturieren und gleichzeitig Flächen für die Kompensation hafenbezogener Eingriffe bereitzustellen. Auftraggeberin war die Freie Hansestadt Bremen (Sondervermögen Hafen), vertreten durch die bremenports GmbH &amp; Co. KG.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Durch den Erwerb zusätzlicher Flächen sowie Nutzungsvereinbarungen entlang der rund 5,5 km langen Fließstrecke der Billerbeck konnten die Maßnahmen weit über den eigentlichen Gewässerkorridor hinaus umgesetzt werden. Vorhandene Kompensationsflächen des Unterhaltungsverbandes Nr. 80 Lune wurden integriert, intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen in der Aue deutlich reduziert. Das Projektgebiet erstreckt sich zwischen Axstedt und Stubben sowie auf Teilabschnitte des Oldendorfer Bachs.</span></p>
<h2><b>Vorgehensweise</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Auf Grundlage eines integrativen Maßnahmen- und Nutzungskonzepts wurden wasserwirtschaftliche, naturschutzfachliche und landwirtschaftliche Belange zusammengeführt. Das Leitbild ist ein naturnaher und strukturreicher kiesgeprägter Tieflandbach, der sich nach der Herstellung eigendynamisch (unter Berücksichtigung der wasserwirtschaftlichen Belange) entwickeln darf.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zur Umsetzung dieses Leitbilds wurden Laufverlegungen und -verlängerungen mit Wiederherstellung natürlicher Mäander realisiert, ergänzt durch die Anhebung von Sohl- und Wasserspiegellagen. Weitere Maßnahmen umfassten die Vitalisierung des Gewässerbetts, den Einbau von Kiesstrecken, Totholz, Grundschwellen und Strömungslenkern sowie die Anlage von Stillgewässern, Blänken, Flutrinnen und Sandfängen. Insgesamt wurden rund 2.850 m Gewässerlauf umgestaltet, großflächig Rohbodenstandorte geschaffen und standortheimische Gehölze gepflanzt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Planung und Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung mit Landwirten, Gemeinden, Behörden und Verbänden. Informationsveranstaltungen und persönliche Gespräche dienten der frühzeitigen Einbindung und Akzeptanzförderung. Ergänzend entstand in Kooperation mit dem Bürgerverein Bokel ein öffentlich zugänglicher Naturerlebnisort mit Aussichtspunkt und Informationstafeln.</span></p>
<h2><b>Maßnahmenkonzept &amp; Mehrwert</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Maßnahmen ermöglichen die Entwicklung eines naturnahen Bach- und Auenökosystems mit hoher Struktur- und Artenvielfalt und erfüllen zugleich die Anforderungen aus FFH- und Naturschutzgebieten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein zusätzlicher Mehrwert ergibt sich für den lokalen Hochwasserschutz: Durch die Reaktivierung der Auen, die Wiederherstellung von Mäandern und die Schaffung von Retentionsräumen wurde ein Rückhaltevolumen von über 35.000 m³ geschaffen. Die Billerbeckniederung entwickelt sich damit zu einem ökologisch wertvollen, resilienten Landschaftsraum mit hoher Bedeutung für Natur, Mensch und Klima.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Renaturierung der Rodenberger Aue</title>
		<link>https://agwa-gmbh.de/projekt/renaturierung-der-rodenberger-aue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[memunto@gmail.com]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 10:41:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Ausgangslage Die Rodenberger Aue war historisch in mehrere Gerinne aufgeteilt und später zu einem Strang zusammengeführt worden, um die umliegenden Auen für Landwirtschaft und Mühlenbetrieb nutzbar zu machen. Dadurch war die ökologische Verbindung zur Primäraue unterbrochen, die Durchwanderbarkeit für Fische eingeschränkt, und die Gewässerdynamik stark reduziert. Aufgrund des hohen Entwicklungspotenzials zwischen Egestorf und der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><b>Die Ausgangslage</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Rodenberger Aue war historisch in mehrere Gerinne aufgeteilt und später zu einem Strang zusammengeführt worden, um die umliegenden Auen für Landwirtschaft und Mühlenbetrieb nutzbar zu machen. Dadurch war die ökologische Verbindung zur Primäraue unterbrochen, die Durchwanderbarkeit für Fische eingeschränkt, und die Gewässerdynamik stark reduziert.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aufgrund des hohen Entwicklungspotenzials zwischen Egestorf und der Landermühle erwarb der Landkreis Hameln-Pyrmont Flächen, um Maßnahmen zur ökologischen Wiederanbindung, Strukturverbesserung und Förderung der eigendynamischen Entwicklung umzusetzen.</span></p>
<h2><b>Vorgehensweise</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Projekt umfasste Laufverlängerungen in zwei Teilabschnitten (rund 515 m und 500 m) mit Wiederherstellung früherer Mäander, Anhebung der Wasserspiegel bei Niedrig- und Mittelwasser und Anpassung der hydraulischen Leistungsfähigkeit zur Förderung regelmäßiger Überflutungen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Strukturmaßnahmen beinhalteten punktuellen Kies- und Störstein-Einbau, Totholzinstallationen sowie die Pflanzung standortgerechter Ufergehölze. Die Sohlsubstrate wurden mit Naturkorn (8/64 mm) gestaltet, um Flachwasserbereiche und Laichhabitate für Fische wie die Groppe zu schaffen. Zur Verbesserung der Durchwanderbarkeit wurde ein Rahmendurchlass unter einem landwirtschaftlich genutzten Weg gebaut, der die Substratkontinuität gewährleistet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Planung und Umsetzung erfolgten unter enger Einbindung von Landwirten, Eigentümern und Anwohnern durch Informationsveranstaltungen, Pressemitteilungen und dem gemeinsamen sogenannten „Anstich“ des neuen Gewässerverlaufs.</span></p>
<h2><b>Maßnahmenkonzept &amp; Mehrwert</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Rodenberger Aue entwickelt sich nun zu einem naturnahen, dynamischen Bach mit eigendynamischer Entwicklung der Aue. Positive Effekte ergeben sich für Biodiversität, Biotopverbund und Hochwasserschutz: Flächennahe Überflutungen reduzieren Risiken für die Ortslage Egestorf und Unterlieger, während feuchte Auenbereiche Lebensräume für Pflanzen- und Tierarten schaffen. Überschüssiger Boden wurde sinnvoll für angrenzende landwirtschaftliche Flächen genutzt. Das Projekt zeigt, wie ökologische, wasserwirtschaftliche und landwirtschaftliche Belange durch Planung und Kooperation zusammengeführt werden können.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abriss und Neubau der IGS in Garbsen</title>
		<link>https://agwa-gmbh.de/projekt/abriss-und-neubau-der-igs-sowie-umgestaltung-der-aussenanlagen-in-garbsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[memunto@gmail.com]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 10:37:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Ausgangslage In den Gebäuden älteren Baujahres und in einigen Gehölzen in der Umgebung befanden sich Einflugmöglichkeiten für die Artengruppen der Brutvögel und Fledermäuse. Die Lage am Siedlungsrand zwischen baumreichen Frei- und Grünflächen sowie Stillgewässern bot potentiellen Lebensraum auch für weitere Arten, beispielsweise Amphibien. Beim Abriss und Neubau sowie der Umgestaltung der Freiflächen (Gehölzfällungen) mussten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><b>Die Ausgangslage</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">In den Gebäuden älteren Baujahres und in einigen Gehölzen in der Umgebung befanden sich Einflugmöglichkeiten für die Artengruppen der Brutvögel und Fledermäuse. Die Lage am Siedlungsrand zwischen baumreichen Frei- und Grünflächen sowie Stillgewässern bot potentiellen Lebensraum auch für weitere Arten, beispielsweise Amphibien. Beim Abriss und Neubau sowie der Umgestaltung der Freiflächen (Gehölzfällungen) mussten artenschutzrechtliche Belange nach § 44 BNatSchG berücksichtigt werden.</span></p>
<h2><b>Vorgehensweise</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach der Identifizierung der planungsrelevanten Artengruppen fanden entsprechende Kartierungen statt. Mit in die Untersuchungen einbezogen wurden dabei Dachböden und ein weitläufiger Kriechkeller. Die Kartierergebnisse wurden dahingehend analysiert, ob durch die Planungen artenschutzrechtliche Verbotstatbestände nach dem BNatSchG ausgelöst werden. Diese wurden und werden durch gezielte Maßnahmen vor, während und nach den Baumaßnahmen entschärft. Gleichzeitig fließen kontinuierlich Hinweise für eine umweltschonende Gestaltung der neuen Gebäude und Anlagen mit ein.</span></p>
<h2><b>Schutzkonzept &amp; Mehrwert</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Abriss und Neubau an selber Stelle spart Fläche und geht in der Regel mit einer energetischen Verbesserung einher. Die damit durchaus auch aus Umweltschutzgründen zu begrüßenden Maßnahmen brachten und bringen wir durch unser Artenschutzfachliches Konzept in Einklang mit den artenschutzrechtlichen Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kartierung von Biotoptypen im NSG Lachte</title>
		<link>https://agwa-gmbh.de/projekt/kartierung-gesetzlich-geschuetzter-biotope-mit-teilweiser-aktualisierungskartierung-wertgebender-ffh-lebensraumtypen-im-nsg-lachte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[memunto@gmail.com]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 10:34:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Ausgangslage Das Untersuchungsgebiet entlang des Tieflandbachs Lachte war von offenen und halboffenen Biotoptypen geprägt. Ein Fokus der Kartierung lag insbesondere auf feuchtigkeitsgeprägtem Grünland und Sümpfen im Bereich der Aue sowie Sukzessionsstadien ehemals landwirtschaftlich genutzter Flächen. Seltener wurden Stillgewässer und von Wald dominierte Bereiche einbezogen. Die bis dato im FFH- und Naturschutzgebiet erfolgten Kartierungen waren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><b>Die Ausgangslage</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Untersuchungsgebiet entlang des Tieflandbachs Lachte war von offenen und halboffenen Biotoptypen geprägt. Ein Fokus der Kartierung lag insbesondere auf feuchtigkeitsgeprägtem Grünland und Sümpfen im Bereich der Aue sowie Sukzessionsstadien ehemals landwirtschaftlich genutzter Flächen. Seltener wurden Stillgewässer und von Wald dominierte Bereiche einbezogen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die bis dato im FFH- und Naturschutzgebiet erfolgten Kartierungen waren hinsichtlich ihres Alters und ihres Detaillierungsgrads teilweise aktualisierungsbedürftig.</span></p>
<h2><b>Vorgehensweise</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Als fachliche Grundlage diente der aktuelle Kartierschlüssel für Biotoptypen in Niedersachsen. Allen Flächen wurden im Gelände die entsprechenden Biotoptypen bis zur Untereinheit einschließlich relevanter Zusatzmerkmale flächenscharf zugeordnet. Vorkommen von Arten der Roten Liste oder nach BNatSchG besonders und streng geschützte Arten wurden miterfasst. Für jedes Biotop war anzugeben, ob es sich um ein gesetzlich geschütztes Biotop und/oder um einen FFH-Lebensraumtyp handelt. Bei Vorliegen eines gesetzlich geschützten Biotops wurde ein Erfassungsbogen mit allen relevanten Eigenschaften ausgefüllt und ein aussagekräftiges Foto erstellt. Eine Bewertung des Erhaltungszustands von FFH-Lebensraumtypen fand nicht statt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die im Gelände erfassten Daten wurden digitalisiert und in die vom Landkreis zur Verfügung gestellte shape-Datei der örtlichen Biotoptypenkartierung eingepflegt.</span></p>
<h2><b>Schutzkonzept &amp; Mehrwert</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine detaillierte Biotoptypenkartierung bildet die fachliche Grundlage für einen funktionierenden Schutz, eine zielgerichtete Pflege und eine nachhaltige Entwicklung von Natur und Landschaft. Sich stetig verändernde Umweltbedingungen und die den natürlichen Prozessen innewohnende Dynamik machen dabei regelmäßige Aktualisierungen unerlässlich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Kartierung gesetzlich geschützter Biotope und ihre gerichtsfeste Dokumentation zielen auf den Schutz besonders wertvoller Bestandteile des Naturhaushalts ab, die nach § 30 BNatSchG – teilweise in Verbindung mit § 24 NNatSchG – einem gesetzlichen Schutz unterliegen. Verboten sind dabei Handlungen, die zu einer Zerstörung oder einer sonstigen erheblichen Beeinträchtigung führen. Im Streitfall lassen sich solche nur durch einen detaillierten Vorher-Nachher-Vergleich belegen.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wiedervernässung Moorpolder 6</title>
		<link>https://agwa-gmbh.de/projekt/wiedervernaessung-moorpolder-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[memunto@gmail.com]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 12:16:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landschaftsplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwässerung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Ausgangslage Der Moorpolder 6 liegt im Naturschutzgebiet „Großes Moor bei Becklingen“ in einer Landschaftseinheit, die durch die Entwässerung zur landwirtschaftlichen Nutzung stark verändert wurde. Der lokale Hochmoorkörper wurde ausgetrocknet, wodurch sich der ökologische Zustand weit von seinem natürlichen Zustand entfernt hat. Zudem führt die Entwässerung der Moorkörpers zur Emission von klimaschädlichen Treibhausgasen. Der NLWKN [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-path-to-node="11"><b>Die Ausgangslage</b></h2>
<p data-path-to-node="11"><span style="font-weight: 400;">Der Moorpolder 6 liegt im Naturschutzgebiet „Großes Moor bei Becklingen“ in einer Landschaftseinheit, die durch die Entwässerung zur landwirtschaftlichen Nutzung stark verändert wurde. Der lokale Hochmoorkörper wurde ausgetrocknet, wodurch sich der ökologische Zustand weit von seinem natürlichen Zustand entfernt hat. Zudem führt die Entwässerung der Moorkörpers zur Emission von klimaschädlichen Treibhausgasen. Der NLWKN Lüneburg ist Haupteigentümer der Flächen im NSG und führt dort seit circa 20 Jahren zahlreiche Wiedervernässungsmaßnahmen durch. Wir wurden beauftragt, die Wiedervernässung des Moorpolders 6 zu planen.</span></p>
<h2 data-path-to-node="12"><b>Unsere Vorgehensweise (Bestandsaufnahme)</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Auftrag richtete sich hauptsächlich auf die Themenfelder Wasserwirtschaft und Boden. Zusätzlich haben wir den Aspekt Naturschutz betrachtet. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unsere Bestandsaufnahme richtete sich auf:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Vermessungsarbeiten</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Aufnahme von wasserwirtschaftlicher Infrastruktur (Gräben, Dämme, Überläufe)</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Ermittlung der Torfmächtigkeit anhand von 108 Bohrpunkten</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Detaillierte Bodenuntersuchungen auf wichtigen Transekten</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Biotoptypen und Wertigkeit</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Als Hauptsächliches Planungsziel definierten wir den Zielzustand:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Stoppen der Entwässerung auf der gesamte Fläche Moorpolder 6</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Anheben der Wasserstände &#8211; Schaffung von hochmoortypischen Standortbedingungen</span></li>
</ul>
<h2 data-path-to-node="13"><b>Maßnahmenkonzept &amp; Mehrwert</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Zum Erreichen der Ziele kam eine Kombination aus praxisbewährten Maßnahmen zum Einsatz. Zentral ist dabei die Schaffung einzelner Sub-Einheiten (Polder) durch den Bau von Verwallungen – in diesen Poldern kann das Wasser auf ein definiertes Stauziel angestaut werden. Dazu müssen auch die vorhandenen Entwässerungsgräben eingestaut werden. Die Verwallungstrassen und Stauziele wurden unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte so gewählt, dass wertvolle Bereiche ausgespart werden und somit erhalten bleiben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Seit Ausführung der Maßnahmen im Sommer 2023 entwickelt sich der Moorpolder 6 langsam in Richtung eines renaturierten Hochmoores. Bereits im ersten Winter nach Maßnahmenumsetzung war ein Großteil der geplanten Bereiche eingestaut, was gute Bedingungen für das Wachstum von Torfmoosen bietet. Zudem hat sich der Gehölzaufwuchs  in den eingestauten Bereichen deutlich reduziert. Der NLWKN Lüneburg wird die Fläche – zusammen mit weiteren Moorpoldern in NSG – in Zukunft monitoren, um die Entwicklung in Richtung Hochmoor bestmöglich zu begleiten.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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